Stabilisierungstechniken

Zum Prozess einer Therapie oder Beratung gehört auch die Unvorhersehbarkeit dazu. Krisen kündigen sich nicht immer an und Traumata und “Stressoren” können auch überraschend auf der “Bühne” der therapeutischen Arbeit erscheinen. In solchen Fällen ist es hilfreich ein paar “Werkzeuge” und “Ideen” an der Hand zu haben, mit denen wir unser Gegenüber co-regulieren und stabilisieren können. Denn ein kreativer Prozess oder eine „korrigierende Erfahrung“ ist nur möglich, wenn das Nervenkostüm unseres Gegenüber nicht im Kampf-/Flucht- oder Freeze-Modus ist. Stammhirnreaktionen haben im evolutionären Prozess auch heute noch Vorrang, wenn es keine besseren Lösungen gibt.

Stabilisierungstecniken_sard._webIn dieser Weiterbildung werden wir theoretische Modelle kennenlernen, die uns helfen eine Vorstellung davon zu entwicklen was in der “Destabilisierung” im Klienten vor sich geht. Der größte Anteil des dreiteiligen Seminars dient aber dem Kennenlernen, Einüben und Ausprobieren von verschiedenen Stabilisierunsgtechniken, um sie dann in die eigene therapeutische Praxis zu integrieren.

Teilnehmerzahl: max. 8 TeilnehmerInnen mit Vorkenntnissen in der therapeutischen Arbeit und/oder Ausbildungen in Integrativer Gersprächstherapie, Verhaltenstherapie, psychodynamischer Therapie, systemischer Therapie, Kunsttherapie oder einem humanistischen Therapieverfahren. Wichtig: Das Seminar ist eine Ergänzung des eigenen Wirkspektrums, um Klienten zu stabilisieren, jedoch keine Ausbildung in Traumatherapie.

Dozenten: Dr. phil. Florian Huber, Manuela Lampert
Kosten: 480€ (für 3 Kompaktwochenenden, Fr. 17-20 Uhr, Sa 9.30-18 Uhr)
Anmeldung: info@elarena.de oder 08053/7951910

Nächste Termine
Fr 23.3./Sa 24.3. – 4.5./5.5. – 27.7./28.7.